Häufig gestellte Fragen

  • Welche Patienten können die Elektrochemotherapie nutzen?

    Patienten über 18 Jahre mit Hautmetastasen, die in der Haut oder unter der Haut sind, können die Elektrochemotherapie als Behandlungsoption nutzen. Es gibt keine obere Altersgrenze für diese Behandlung.

    Für weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
     

  • Welche Krebsarten können behandelt werden?

    Mit der Elektrochemotherapie können kutane und subkutane Metastasen jeglicher Herkunft behandelt werden. Wie z.B.:

    - Melanommetastasen
    - Hautmetastasen bei Brustkrebs
    - Hautmetastasen beim Vulvakarzinom
    - Weißer Hautkrebs
    - Seltene Hautkrebsarten

    Für weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Facharzt.

  • Was ist nach der Behandlung zu erwarten?

    Ihr Arzt hat Ihnen eine Elektrochemotherapie empfohlen, um die lokalen Metastasen zu behandeln.

    Diese Patienteninformation wurde entwickelt, um Ihnen Ihre wichtigsten Fragen zu dieser Behandlung verständlich zu beantworten.

  • Werde ich anästhesiert?

    Abhängig von der Größe und/oder Zahl der Knötchen, kann die Elektrochemotherapie entweder unter lokaler oder allgemeiner Anästhesie durchgeführt werden.

    In der Regel wird die Behandlung in Vollnarkose vorgenommen. Ihr Arzt wird mit Ihnen dieses Thema besprechen.

  • Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

    Schmerzen durch die Behandlung können variieren und sind bei jedem Patienten individuell. Ihr Arzt wird Ihnen, falls erforderlich, ein geeignetes Schmerzmittel verschreiben. Das Risiko einer Infektion ist ebenfalls vorhanden, deshalb kann eine Behandlung mit Antibiotika notwendig werden. 

    Das Chemotherapeutikum wird einmalig und kurz vor der Behandlung in einer geringen Dosierung verabreicht, weshalb die bekannten Nebenwirkungen einer Chemotherapie nicht oder nur sehr abgeschwächt auftreten. In einigen Fällen kann Übelkeit auftreten, die bis zum Erbrechen führen kann.

    In seltenen Fällen tritt eine allergische Reaktion auf das Chemotherapeutikum auf. Zeichen einer allergischen Reaktion sind erhöhte Temperatur, Schüttelfrost, Ödeme, Blasenbildung.

    In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Lungenfibrose mit Kurzatmigkeit kommen. Sollte Ihr Arzt den Verdacht haben, dass bei Ihnen eine solche Reaktion auftreten könnte, wird er vor der Behandlung einen Respirationstest durchführen, um diese Reaktion zu vermeiden.

    Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten, können aber bei jedem medizinischen Eingriff auftreten. Ihr Arzt wird Sie über mögliche Risiken informieren.

  • Was ist nach der Behandlung zu erwarten? 

    Die behandelte Stelle wird mit einem Verband abgedeckt, der regelmäßig gewechselt werden muss. Dadurch können weitere Arztbesuche notwendig sein.

    Es kann zu einem Wärmegefühl rund um die behandelte Stelle kommen, das bis zu zwei Wochen andauern kann. Nach der Abheilung kann die Haut eine hellere oder dunklere Pigmentierung an den behandelten Stellen aufweisen.
     

  • Benötige ich Schmerzmittel? 

    Die meisten Patienten vertragen die Therapie gut mit minimalen postoperativen Schmerzen.

    Sollte es notwendig sein, kann Ihnen auf Anfrage ein geeignetes Schmerzmittel verschrieben werden.
     

  • Benötige ich mehr als eine Behandlung? 

    Die Elektrochemotherapie kann wenn notwendig wiederholt werden, um die Wirksamkeit an schon behandelten Stellen zu verbessern oder eventuell neu entstandene Metastasen zu behandeln.

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